Regionalagentur NiederRhein - Staatssekretär Heidmeier übergibt Förderbescheid

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Neugegründete Regionalagentur NiederRhein - Staatssekretär Heidmeier übergibt Förderbescheid

NRW-Staatssekretär Matthias Heidmeier traf den Lenkungskreis der Arbeitsmarktregion NiederRhein (Duisburg, Kreis Kleve, Kreis Wesel) und übergab den Förderbescheid zur Neugründung der Regionalagentur NiederRhein. In der neuen ESF-Förderphase übernehmen die insgesamt 16 Regionalagenturen in Nordrhein-Westfalen weiterhin wichtige Aufgaben.

Staatssekretär Matthias Heidmeier vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen war am 05.09.2022 nach Kleve gekommen, um den Förderbescheid zur Neugründung der Regionalagentur NiederRhein zu übergeben. 30 Jahre lang war die Regionalagentur bei der Stadt Duisburg angedockt und liegt nun in Trägerschaft der Duisburg Business & Innovation GmbH (DBI). Agenturleiterin Manuela Kaminski und Projektmanager Christian Folgner übernehmen die operative Steuerung der Agentur.

Manuela Kaminski stellte die wichtigsten Aufgaben der Regionalagentur vor: Unterstützung der Fachkräftesicherung, Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit, Netzwerkarbeit und Öffentlichkeitsarbeit zur Stärkung der Umsetzung der ESF-Programme in der Arbeitsmarktregion.

„Wir brauchen regionale Strukturen und wollen mit dem Lenkungskreis und der Regionalagentur kooperieren“, sagte Staatssekretär Heidmeier. Der Demografische Wandel stelle Nordrhein-Westfalen vor noch nie gekannten Herausforderungen. Der Fachkräftemangel werde in den kommenden Jahren noch stärker werden. Für den Klimaschutz, für Pflege und Gesundheit werden zusätzliche Fachkräfte dringend benötigt.

„Keine Zuwanderung kann das ausgleichen, was an Demografie zurückgeht – wir müssen deshalb alle Potentiale nutzen, die uns zur Verfügung stehen“, erklärte NRW-Staatssekretär Heidmeier vor dem Lenkungskreis der Region NiederRhein. Der Schlüssel für eine Fachkräfteoffensive liege in der Stärkung der beruflichen Bildung. Die Verstärkung der dualen Ausbildung, das Aufholen des Pandemiebedingten Rückgangs an Ausbildungsplätzen, die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse, strukturierte Zuwanderung, bei allen diesen Themen sei die Kooperation der Partner von hoher Bedeutung. Die Regionalagenturen seien „die entscheidende Struktur“, um die Partnerinnen und Partner zusammenzuführen und konkrete Ergebnisse für die Menschen zu erarbeiten.

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