Informationen zur Schutzimpfung gegen das Coronavirus

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Grafik Informationen zur Schutzimpfung

Corona-Schutzimpfung – der Ablauf von der Terminvereinbarung bis zur zweiten Impfung

Wer sich wann, wo und wie impfen lassen kann

Kurz nach Weihnachten 2020 haben die Impfungen gegen das Coronavirus in Nordrhein-Westfalen begonnen – zunächst in Senioren- und Pflegeeinrichtungen sowie Krankenhäusern. Seit Februar 2021 sind die landesweit 53 Impfzentren geöffnet. Im Juni 2021 kamen Hausarztpraxen sowie Betriebsärztinnen und -Ärzte hinzu. Wer jetzt impfberechtigt ist und wie die Corona-Schutzimpfung abläuft, lesen Sie auf dieser Seite.

Darum ist Impfen sinnvoll!

Mit einer Impfung schützen Sie sich selbst – und andere. Je mehr Menschen geimpft sind, desto weniger kann sich das Virus verbreiten. Und so kommen wir gemeinsam Schritt für Schritt wieder zurück in ein normales Leben.

Die Corona-Schutzimpfung ist für alle Bürgerinnen und Bürger freiwillig und kostenlos.

Zunächst hatten diejeinigen Vorrang, die besonders durch die Krankheit gefährdet waren: Ältere und Menschen, die aus gesundheitlichen, beruflichen oder anderen Gründen von einer Ansteckung besonders bedroht waren. 

Seit Juni 2021 gibt es bei der Vergabe von Impfterminen eine solche Priorisierung nicht mehr.  

Inzwischen steht so viel Impfstoff zur Verfügung, dass es ganz häufig sogar möglich ist, sich ohne Termin im Impfzentrum impfen zu lassen. 
 

Corona-Schutzimpfung:

Fragen und Antworten
Wie findet man die Impfzentren?

Die Impfzentren sind flächendeckend in ganz Nordrhein-Westfalen eingerichtet worden: eins pro Kreis oder kreisfreier Stadt.

Bitte fahren Sie nur zum Impfzentrum, wenn Sie einen Termin haben.

Es macht keinen Sinn, ohne Termin zum Impfzentrum zu fahren, denn die Zahl der dort vorhandenen Impfdosen ist auf die Zahl der Anmeldungen abgestimmt.
 

Wie läuft der Impftermin im Impfzentrum ab?

Die Impfzentren sind von den Kreisen und kreisfreien Städten so ausgewählt worden, dass sie gut mit Bus und Bahn zu erreichen sind. Für Autos gibt es ausreichend Parkplätze.

Planen Sie für Ihren Termin bitte Wartezeit ein.

Nach Ihrer Anmeldung werden Sie auf Wunsch ausführlich von einem Arzt oder einer Ärztin beraten. Dabei kann es sowohl um Ihre medizinische Vorgeschichte als auch um alle Fragen rund um die Impfung gehen.  
 
Die Impfung erfolgt nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung und nur, wenn keine Komplikationen vorliegen. Das wird in einem Anamnese- und Einwilligungsbogen abgefragt, den Sie am besten bereits vor dem Impftermin ausdrucken, gut durchlesen und ausfüllen. Sie können das jedoch auch erst im Impfzentrum machen.
 

 
Ihre Angaben auf den Formularen gehen Sie zusammen mit dem Arzt oder der Ärztin durch. Erst nach Ihrer Unterschrift, mit der Sie Ihren Wunsch nach einer Impfung bestätigen, geht es zur eigentlichen Impfung.

Die Impfung wird von qualifizierten Ärztinnen und Ärzten durchgeführt, mit Unterstützung von geschultem Fachpersonal. Sie verläuft ähnlich wie bei den bekannten Grundimpfungen: Der Impfstoff wird intramuskulär gespritzt – in der Regel in den Oberarm. Dabei wird eine sehr kleine Menge injiziert. Die Einstichstelle wird mit einem Pflaster geschützt.

Anschließend bleiben Sie noch bis zu 30 Minuten zur Überwachung im Beobachtungsraum. So wird beispielsweise sichergestellt, dass Ihnen nicht unterwegs unwohl wird. Danach können Sie den Weg nach Hause antreten.

Die Impfung mit den aktuell verwendeten Impfstoffen muss im Abstand mehrerer Wochen zweimal durchgeführt werden. Sonst kann sie nicht den vollen Impfschutz entfalten. Der Ablauf ist dann identisch zur ersten Impfung. 

Mit der zweiten Impfung erhalten Sie nach einigen Tagen zuverlässigen Schutz dagegen, an COVID-19 zu erkranken. Aber: Sie können das Virus unter Umständen dennoch weiterverbreiten und andere Menschen anstecken. Daher ist es wichtig, dass Sie sich auch nach der zweiten Impfung weiterhin an die Hygiene-Regeln halten: also Maske tragen und Abstand halten.
 

Was passiert nach dem Auslaufen der Impfzentren?

Nach dem Auslaufen der Impfzentren im September werden die Corona-Schutzimpfungen in Nordrhein-Westfalen ab 1. Oktober 2021 planmäßig von der niedergelassenen Ärzteschaft übernommen.

In jedem Kreis bzw. jeder kreisfreien Stadt wird zudem eine „Koordinierende Covid-Impfeinheit“ (KoCI) eingerichtet. Diese erarbeitet für den jeweiligen Zuständigkeitsbereich Perspektiven für das Impfgeschehen und ist bei Bedarf zentraler Koordinationspartner für Ärzteschaft und Einrichtungen (z.B. Pflegeeinrichtungen) im jeweiligen Einzugsbereich. Die KoCIs wirken zudem darauf hin, dass neu in Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen aufgenommene Personen (Beschäftigte und Bewohner/-innen) entsprechend den aktuellen STIKO-Empfehlungen ein Impfangebot erhalten (bspw. mit Unterstützung der WTG-Behörde). Hierzu gehören beispielsweise Pflegeeinrichtungen und stationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Und: Ergänzend zur Impfung durch die Regelversorgungsstrukturen werden je nach Bedarf Impfangebote durch die Kreise und kreisfreien Städte, beispielsweise durch mobile Impfungen, sichergestellt.
 
Für das künftige Impfgeschehen ist eine bedarfsgerechte Impfstoffbereitstellung des Bundes vorgesehen. Die niedergelassene Ärzteschaft wird weiterhin Impfstoff über das Apothekensystem beziehen. Ebenso sollen künftig Krankenhäuser und die unteren Gesundheitsbehörden eigenständig Impfstoff über Apotheken beziehen können.

Corona-Schutzimpfung:

Wo erhält man weitere Informationen?

Informationen der Landesregierung Nordrhein-Westfalen

Bürgertelefon zur Corona-Schutzimpfung

Telefon: 0211 / 9119-1001

Montag bis Freitag: 8.00 bis 20.00 Uhr
Samstag und Sonntag: 10.00 bis 18.00 Uhr

Fragen und Antworten zur Corona-Schutzimpfung

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen organisiert den Gesamtprozess des Impfens einschließlich der Logistik für die Impfstoffe im Land und die Bereitstellung des Impfzubehörs (Spritzen, Kanülen). Dazu gehört unter anderem die Verteilung der Impfstoffe bis hin zu den Impfzentren vor Ort. Auf der Internetseite der Staatskanzlei sind alle Informationen zum Thema Corona-Schutzimpfung gebündelt.
www.land.nrw/corona
 

Informationen der Bundesregeriung

Impfstofftypen gibt es viele, doch für die Corona-Schutzimpfung kommen vor allem mRNA-Impfstoffe und Vektor-Impfstoffe zum Einsatz. Was Sie über die Wirkweise, Zulassung und den aktuellen Forschungsstand wissen müssen, wird auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit bereitgestellt.
www.zusammengegencorona.de

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