Schutzimpfung: Infos zum Stand der Vorbereitungen

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Corona-Schutzimpfung

Aktuelle Informationen zum Stand der Dinge in Nordrhein-Westfalen

Am 30. September 2021 haben die Impfzentren in Nordrhein-Westfalen planmäßig den Betrieb eingestellt. Somit kommt das landesweite Impfgeschehen in eine neue Phase. Nun übernehmen vor allem niedergelassene Ärztinnen und Ärzte die Impfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-19. Dazu wird es in den Städten und Kreisen immer wieder mobile Angebote geben. Das gemeinsame Ziel ist klar: Eine möglichst hohe Impfquote erreichen, um eine weitere Infektionswelle zu verhindern.

Corona-Schutzimpfung:

Fragen und Antworten
Wo kann ich mich ab dem 1. Oktober 2021 gegen das Coronavirus impfen lassen?

Ab 1. Oktober 2021 werden die Corona-Schutzimpfungen in Nordrhein-Westfalen planmäßig vor allem von der niedergelassenen Ärzteschaft sowie den  Betriebsärztinnen und Betriebsärzten übernommen.

Erste Ansprechperson bei Interesse an einer Impfung sind somit nun meist die Hausärztinnen und Hausärzte.

Sollten Sie nicht über einen Hausarzt oder eine Hausärztin verfügen, finden Sie hier die impfenden Arztpraxen in Nordrhein und hier die impfenden Arztpraxen in Westfalen-Lippe.
 

Wird es weiterhin mobile Angebote in den Kreisen und Städten geben?

Die niedrigschwelligen Impfangebote für die Allgemeinbevölkerung in den Kreisen und kreisfreien Städte laufen in bewährter Weise weiter. 

Die Angebote - zum Beispiel in Impfbussen - sollen insbesondere Personengruppen mit niedrigen Impfquoten ansprechen, die über das medizinische Regelsystem nur schwer erreichbar sind.

Organisiert werden diese Angebote von den Koordinierenden COVID-Impfeinheiten (KoCI).

Haben die Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus bereits begonnen?

Rund 2,8 Millionen Bürgerinnen und Bürger im Alter ab 70 Jahren erhalten in den kommenden Wochen Post: Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann informiert mit einem Schreiben über die Empfehlung zu einer Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus.

Die Auffrischungsimpfungen in Einrichtungen mit vulnerablen, also besonders infektionsgefährdeten Personen, haben bereits im September 2021 begonnen. Ziel ist es, die Auffrischungsimpfungen in der (teil-)stationären Pflege bis zum 31. Oktober 2021 abgeschlossen zu haben.

In den übrigen Einrichtungen (z.B. Demenz-WGs oder Werkstätten für Menschen mit Behinderungen) sollen Auffrischungsimpfungen bis zum 31. Dezember 2021 abgeschlossen sein.

Auffrischungsimpfungen sind im Rgelefall dann vorgesehen, wenn die COVID-19-Zweitimpfung mehr als sechs Monate zurückliegt.

Welche Aufgabe haben die „Koordinierenden COVID-Impfeinheiten"?

Die Kreise und kreisfreien Städte richten - zunächst befristet bis zum 30. April 2022 - sogenannte Koordinierende COVID-Impfeinheiten (KoCI) ein, die ab Schließung der Impfzentren vor Ort aktiv werden. 

Die wesentlichen Aufgaben der KoCIs sind:

  • das Monitoring des lokalen Impfgeschehens
  • die Ermöglichung von Impfangeboten für vulnerable Personen etwa in Pflegeeinrichtungen
  • die Planung für flächendeckende Auffrischungsimpfungen der Allgemeinbevölkerung sowie
  • die Organisation und Koordinierung des konkreten Impfgeschehens vor Ort (z.B. Impfstoffbestellung, Datenmeldung, Bereitstellung von unterstützendem Personal).

Hierzu finanziert das Land in den Koordinierungsstellen bis zu 1,5 Stellen pro 50.000 Einwohnerinnen und Einwohner.
 

War die Arbeit der 53 Impfzentren in Nordrhein-Westfalen ein Erfolg?

Ja, absolut. Die Bilanz ihrer Arbeit kann sich sehen lassen: Insgesamt wurden in den nordrhein-westfälischen Impfzentren rund 13,1 Millionen Impfungen verabreicht, davon etwa 6,9 Millionen Erstimpfungen, 6,2 Millionen Zweitimpfungen und 24.000 Auffrischungsimpfungen.

Gemeinsam mit den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie der Betriebsärzteschaft haben die Impfzentren damit ganz wesentlich dazu beigetragen, dass inzwischen (Stand: 30. September 2021) mehr als zwei Drittel der Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen vollständig geimpft sind. Bei der erwachsenen Bevölkerung, also den Über-18-Jährigen, sind es sogar schon fast vier von fünf Personen.
 

Corona-Schutzimpfung:

Chronologie der Ereignisse

30. September 2021

Mit Ablauf des heutigen Tages werden die Impfzentren in Nordrhein-Westfalen ihren Betrieb einstellen. Die Bilanz ihrer Arbeit kann sich sehen lassen: Insgesamt wurden in den nordrhein-westfälischen Impfzentren rund 13,1 Millionen Impfungen verabreicht, davon etwa 6,9 Millionen Erstimpfungen, 6,2 Millionen Zweitimpfungen und 24.000 Auffrischungsimpfungen. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Ich habe seinerzeit gesagt, dass ich vor der Aufgabe, die Impfung der Bevölkerung eines ganzen Bundeslandes zu organisieren, ordentlich Manschetten habe. Heute kann ich sagen: Dieser Aufgabe haben wir uns erfolgreich gestellt. Und das ist ganz wesentlich der Arbeit der Impfzentren zu verdanken."
Zur Pressemitteilung des Ministeriums

10. September 2021

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat gestern Abend, 9. September 2021, per Erlass die Fortführung des Impfgeschehens konkretisiert. Die Impfungen werden ab dem 1. Oktober 2021 überwiegend von der niedergelassenen Ärzteschaft sowie der Betriebsärzteschaft übernommen. Die Impfzentren werden mangels Bedarf an der Infrastruktur in der bisherigen Form planmäßig zum 30. September 2021 geschlossen.
Zur Pressemitteilung des Ministeriums

01. September 2021

Mit den kommunalen Impfdialogen der Volkshochschulen Nordrhein-Westfalen ist ein weiterer und informierender Baustein im Kampf gegen die Corona-Pandemie gestartet. Zur zentralen Auftaktveranstaltung der Impfdialoge in der Volkshochschule Köln beantworteten unter anderem Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker und die Ärztin und Videobloggerin Dr. Carola Holzner („Doc Caro“) die aktuellen Fragen der Bürgerinnen und Bürger rund um das Thema der Corona-Schutzimpfungen.“ Zur Pressemitteilung des Ministeriums

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