Hilfe für Betriebsräte und Arbeitnehmer – TBS NRW und DGB informieren

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Eine Frau und ein Mann mit Telefonhörer am Ohr - TBS-Roll-up im Hintergrund

TBS NRW bietet Hilfe zum betrieblichen Umgang mit Corona-Krise – DGB informiert auch mehrsprachig

Informations- und Unterstützungsangebote für Beschäftigte und ihre Interessenvertretungen - Sonderinformationen zur Corona-Krise von TBS NRW und DGB

Kurzarbeit, Homeoffice, Arbeitsschutz, Videokonferenz: Die TBS NRW bietet Betriebsrätinnen und Betriebsräten Unterstützung zum betrieblichen Umgang mit der Corona-Krise. Neben aktuellen Informationen und einer umfangreichen FAQ-Liste gibt es eine kostenlose Erstberatung. Der DGB informiert Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Beschäftigte aus mittel- und osteuropäischen Ländern in fünf Sprachen.

TBS NRW - Erste Hilfe für Betriebsrätinnen und Betriebsräte

Die Ausbreitung des Coronavirus stellt Betriebe, Beschäftigte und ihre Interessenvertretungen vor viele Fragen. Die TBS NRW gibt in ihrer "Ersten Hilfe für Betriebsräte" wichtige Hinweise zum betrieblichen Umgang mit den Herausforderungen der Krise und stellt nützliche Dokumente zum Herunterladen bereit.

Neben aktuellen Informationen rund um das Thema Corona und deren Auswirkung auf die Betriebe und Unternehmen bietet die TBS NRW folgende Leistungen bis auf weiteres kostenfrei an:

  • Check von Betriebs- und Dienstvereinbarungen zu Themen wie zum Beispiel Homeoffice, Kurzarbeit, mobiles Arbeiten, Pandemie, Infektionsschutz, Videokonferenz, Microsoft Teams etc.
  • Orientierungsberatung bei wirtschaftlicher Schieflage.
  • Rasend eilige Betriebsvereinbarungen lesen wir kurzfristig und geben Tipps.
  • Oder Support z. B. wegen schwieriger Verhandlungen über eine Videokonferenz?
  • Notarbeitszeitmodelle wegen Unterbelegung oder Überbelegung prüfen wir zeitnah.
  • Anruf genügt! Die TBS-Hotline beantwortet dringende Fragen, spätestens binnen 24 Stunden.
    Die TBS-Hotline ist zu folgenden Zeiten unter 0231- 24 96 980 erreichbar:
    Montag bis Donnerstag 9:00 bis 16:00 Uhr und Freitag 9:00 – 13:00 Uhr

Die TBS NRW wird von den Gewerkschaften in NRW sowie dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales getragen.

DGB informiert Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – mehrsprachiges Angebot für Beschäftigte aus Mittel- und Osteuropa

Der DGB stellt zum Umgang mit der Corona-Krise ausführliche Informationen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf seiner Website bereit. Themen sind u.a. Kurzarbeit, Arbeitsschutz, Homeoffice, Freistellungen oder Kinderbetreuung.

Das DGB-Projekt Faire Mobilität hat eine bundesweite Telefon-Hotline für Beschäftigte aus mittel- und osteuropäischen Ländern in fünf Sprachen eingerichtet. Mobile Beschäftigte aus Polen, Rumänien, Bulgarien, Ungarn und Kroatien können sich ab sofort zu ihren Arbeitsrechten in Deutschland während der Corona-Krise informieren.
Die bundesweite Hotline ist zunächst bis Ende April unter folgenden Telefonnummern geschaltet.

  • Bosnisch-Kroatisch-Serbisch: 0800 0005776
  • Bulgarisch: 0800 1014341
  • Polnisch: 0800 0005780
  • Rumänisch: 0800 0005602
  • Ungarisch: 0800 0005614

Faire Mobilität stellt weitere Corona-Informationen und Beratung für Beschäftigte in verschiedenen Sprachen bereit: Englisch, Polnisch, Rumänisch, Bulgarisch, Ungarisch, Kroatisch und Tschechisch.

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