Faire Arbeit - Beratung für osteuropäische Beschäftigte

Bild des Benutzers Webworker.Hivric
Gespeichert von Webworker.Hivric am 6. November 2015
Zwei Frauen im Beratungsgespräch, im Hintergrund mehrsprachiges Plakat

Faire Beschäftigung - Beratungsstellen für Beschäftigte aus Mittel- und Osteuropa in Düsseldorf und Dortmund

Für faire Arbeitsbedingungen - Beratungsstellen unterstützen Beschäftigte aus mittel und südosteuropäischen EU-Staaten

Arbeitnehmerfreizügigkeit fair gestalten - das Projekt unterstützt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus mittel- und südosteuropäischen EU-Staaten, die im Zuge der EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit nach Nordrhein-Westfalen gekommen sind. Die Beratungsstellen in Düsseldorf und Dortmund informieren auch in Corona-Zeiten. Die Beratung ist kostenlos und mehrsprachig.

In Nordrhein-Westfalen gibt es zwei Beratungsstellen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die aus mittel- und südosteuropäischen EU-Staaten im Zuge der EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit gekommen sind und in Nordrhein-Westfalen arbeiten. Die Beratungsstellen haben ihren Sitz in Düsseldorf und Dortmund.

Beratung in Corona-Zeiten

Ratsuchende können sich auch in Corona-Zeiten an die Beratungsstellen wenden. Derzeit sind persönliche Termine nicht möglich. Telefonisch oder per Email stehen die Beraterinnen und Berater weiterhin zur Verfügung. Die kostenlose Beratung erfolgt auf Deutsch, Englisch, Bulgarisch (Български), Rumänisch (Româna) und Griechisch (Ελληνικά).

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aus Mittel- und Osteuropa wird in der aktuellen Situation dringend geraten, keine Unterlagen, deren Inhalte sie nicht verstehen, zu unterschreiben. Die Beraterinnen und Berater des Projekts helfen weiter.
Information und Öffnungszeiten

Arbeitnehmerfreizügigkeit fair gestalten - ein Projekt von DGB und VHS

Das Projekt unter dem Titel "Arbeitnehmerfreizügigkeit fair gestalten" an den Standorten Düsseldorf und Dortmund wird von "Arbeit und Leben NRW" durchgeführt, der Bildungseinrichtung des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Volkshochschulen in Nordrhein-Westfalen.

Neben der Beratung in den Muttersprachen der ausländischen Beschäftigten ist eine aufsuchende Beratung vor den Werkstoren oder in den Wohnheimen vorgesehen. In Kooperation mit den Gewerkschaften vor Ort wird darüber hinaus auch regelmäßige Beratung in in ausgewählten Kommunen angeboten.

Das NRW-Arbeitsministerium fördert das Projekt mit Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds.
Auf der Website des Projekts gibt es weitere Informationen, die Beratung ist kostenlos und erfolgt auf Deutsch, Englisch, Bulgarisch und Rumänisch.

Die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (G.I.B.) informiert in einem ausführlichen G.I.B.-Info-Artikel über das Projekt.

Fachtagung diskutiert Lösungswege

Auf der ESF-geförderten Veranstaltung "Arbeitnehmerfreizügigkeit fair gestalten" diskutierten Expertinnen und Experten über Problemlagen und Lösungswege. Minister Karl-Josef Laumann würdigte auf der Fachtagung die Beratungsarbeit gegen „ausbeuterische Beschäftigung“ im Rahmen des gleichnamigen ESF-Projekts.

Relevante

Pressemitteilungen

Weiteres

zum Thema