Projekte in der Region Westfälisches Ruhrgebiet

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Ausbildung Jetzt! - Projekte in der Arbeitsmarktregion Westfälisches Ruhrgebiet

Gute Praxisbeispiele

Übersicht der Bereiche

Gute Praxisbeispiele

(Online-)Beratungsangebote

Dortmund: Digitale Beratungsinitiativen rund um die Ausbildung

Wie finden Jugendliche und Betriebe in Corona-Zeiten zueinander?

Digitale Beratungsinitiativen rund um die AusbildungUm Handwerksunternehmen für die Zukunft fit zu machen, benötigen sie Nachwuchskräfte und qualifizierte Fachkräfte. Gerade in Corona-Zeiten finden Betriebe und ausbildungssuchende Jugendliche immer weniger zueinander. Darunter leidet die Unternehmenslage sowie auch die Wettbewerbsfähigkeit solcher Unternehmen. Daher hat die Handwerkskammer Dortmund projektübergreifend digitale und innovative Beratungs- und Informationswege ins Leben gerufen, die sowohl den Betrieben die Möglichkeit bietet, sich rund um die Ausbildungsprozesse beraten zu lassen als auch Jugendlichen aktiv bei der Ausbildungsplatzsuche zu unterstützen. Ziel ist es, den Erstkontakt zwischen Jugendlichen und Betrieben herzustellen und den weiteren Bewerbungsprozess zu begleiten. Die Handwerkskammer Dortmund bietet hierzu digitale Informations- und Beratungsmöglichkeiten an:  

WhatsApp:

Jugendliche können uns ganz einfach und unkompliziert über WhatsApp Fragen zu Ausbildung stellen und sich z.B. über offene Ausbildungsplätze erkundigen

Wann? Montags – donnerstags: 10 h – 16.30 h, freitags: 10 h – 14.30 h

Wie?

QR CodeOder über Ausbildungs-Hotmail
Telefonnummer: 0231 5493 -333

 

 

Um Handwerksunternehmen für die Zukunft fit zu machen, benötigen sie Nachwuchskräfte und qualifizierte Fachkräfte. Gerade in Corona-Zeiten finden Betriebe und ausbildungssuchende Jugendliche immer weniger zueinander. Darunter leidet die Unternehmenslage sowie auch die Wettbewerbsfähigkeit solcher Unternehmen. Daher hat die Handwerkskammer Dortmund projektübergreifend digitale und innovative Beratungs- und Informationswege ins Leben gerufen, die sowohl den Betrieben die Möglichkeit bietet, sich rund um die Ausbildungsprozesse beraten zu lassen als auch Jugendlichen aktiv bei der Ausbildungsplatzsuche zu unterstützen. Ziel ist es, den Erstkontakt zwischen Jugendlichen und Betrieben herzustellen und den weiteren Bewerbungsprozess zu begleiten. Die Handwerkskammer Dortmund bietet hierzu digitale Informations- und Beratungsmöglichkeiten an:  

WhatsApp:

Jugendliche können uns ganz einfach und unkompliziert über WhatsApp Fragen zu Ausbildung stellen und sich z.B. über offene Ausbildungsplätze erkundigen.

Wann? Montags – donnerstags: 10 h – 16.30 h,  freitags: 10 h – 14.30 h

Wie?

QR CodeOder über Ausbildungs-Hotmail
Telefonnummer: 0231 5493 -333

 

 

Live-Chats:

Alternativ zu Workshops oder Präsenzveranstaltungen werden Jugendlichen und Handwerksbetrieben frei zugängliche Live-Chats angeboten. Über Microsoft Teams wurden bereits Beratungen zu unterschiedliche Themen rund um die Ausbildung vorgestellt. Folgende Beratungstermine werden dieses Jahr noch angeboten:

20.08.2020, 14.00 Uhr
Wie bereite ich mich auf meine Ausbildung vor?

25.08.2020, 14.00 Uhr
Deine Zukunft im Handwerk - Infos und Fragestunde für Menschen mit Fluchthintergrund

Live-Chat-Angebote über das Programm TalentTageRuhr 2020

15.09.2020, 14 Uhr
Ausbildungsperspektiven für Studienaussteiger

16.09.2020, 14.00 – 15.00 Uhr
Deine Zukunft im Handwerk! Infos und Fragestunde für Menschen mit Migrationshintergrund

17.09.2020, 14.00 – 15.00 Uhr
Last Minute in die Ausbildung! Geht da noch was?

18.09.2020, 14.00 – 15.00 Uhr
Von der Schule in die Ausbildung - So unterstützen Sie ihr Kind!

Online-Workshops:

16.06.2020, 14 Uhr
Guter Start in die Ausbildung!

24.06.2020, 14 Uhr
Guter Start in die Ausbildung!

11.08.2020, 14 Uhr
Guter Start in die Ausbildung!

25.08.2020, 14.00 – 15 Uhr
Was erwartet dich in der Ausbildung?

Online-Messen:

Azubi-Speed-Dating: Voll digital
14.09.2020 – 13.10.2020
Online-Veranstaltung von der IHK zu Dortmund und HWK Dortmund – Betriebe und Jugendliche aus den Regionen Dortmund, Hamm und Kreis Unna finden telefonisch oder über Videokonferenzen zueinander  

Online-Beratungen nach Terminvereinbarung:

  • Für Jugendliche
  • Für ausbildende Handwerksbetriebe
  • Für Eltern
  • Für Bildungsinstitutionen

Telefon-Hotline:

Corona-Hotline Ausbildung: 0231 5493 333

Praktikums- und Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Dortmund

Kontakt: Handwerkskammer Dortmund
Ausbildungsberatung
Tobias Schmidt - Abteilungsleiter
Telefon: 0231 5493 -559
E-Mail: tobias.schmidt@hwk-do.de
 


Dortmund: Projekttag Demokratie und Mitbestimmung in Ausbildung und Arbeit

Mit der Idee, Azubis und Schüler_innen demokratische Möglichkeiten der Mitbestimmung in Ausbildung und Betrieb näher zu bringen, hat die DGB-Jugend das Projekt "Demokratie und Mitbestimmung" (PDM) entwickelt. Thematisch schlägt das PDM einen Bogen von der gesellschaftlichen Verteilung von Chancen und Reichtum hin zu einem lösungsorientierten Umgang mit Problemen in der Ausbildung und vereint damit diverse lehrplanrelevante Themen.

Ziel des PDM ist es, den Jugendlichen vorhandene Mitbestimmungsmöglichkeiten näher zu bringen und sie zu motivieren, diese Möglichkeiten aktiv zu nutzen. Die eingesetzten Methoden zur Vermittlung der Inhalte orientieren sich an den Jugendlichen und versprechen Abwechslung im Lernalltag.

Sowohl im Frühjahr, als auch im Herbst ist die DGB-Jugend Dortmund-Hellweg mit ihrem Bildungsprogramm für Berufskollegs unterwegs. Dazu bieten wir Bausteine zu je 90-Minuten zu den Themen: Gewerkschaften und Tarifverträge, Gesellschaftliche Grundlagen, Rechte und Pflichten in der Ausbildung, Interessenvertretung und Mitbestimmung, sowie Berufsvorbereitung an. Zusätzlich gibt es immer einen Infostand auf dem Schulhof. Dort können sich die Auszubildenden über die Möglichkeiten gesellschaftlicher Teilhabe informieren und es entstehen gute Gespräche zum Thema betriebliche Mitbestimmung. Mit dem Ausbildungsreport der DGB-Jugend NRW können wir den Jugendlichen und den Lehrer_innen einen Überblick über die Qualität der Ausbildung in verschiedenen Branchen geben. Dieser erscheint jährlich und gibt einen guten Einblick, da die Azubis selber ihre Ausbildung bewerten. Die Grundlage für diesen Report stellt der Dr. Azubifragebogen den wir bei dem PDM von Azubis ausfüllen lassen. In diesem Jahr ist es uns wieder gelungen insgesamt über 6000 Fragebögen für ganz NRW auszuwerten.

Wir erreichen die Jugendlichen vor allem durch unsere Bausteine und auf dem Schulhof, auf dem sich immer spannende Diskussionen entwickeln. In der Regel erreichen wir durch dieses einwöchige Format ca. 500 Auszubildende.

Logo DGB JugendKontakt: Marijke Garretsen
DGB Jugend Dortmund-Hellweg
Jugendbildungsreferentin
E-Mail: Marijke.Garretsen@dgb.de
Tel.: 0231/5570441
 


Hamm / Lippstadt: Ausbildungsmarkt

Auf dem Ausbildungsmarkt in Hamm-Lippstadt können Jugendliche Ideen für eine mögliche Ausbildung sammeln und informative Gespräche führen. Auch wir als DGB-Jugend sind dort regelmäßig vor Ort mit einem Infostand vertreten. Wir informieren über Rechte in der Ausbildung und geben wichtige Tipps für die Bewerbungen. Dazu informieren wir über Ausbildungsberufe, zum Beispiel welche Qualifikationen in gewissen Berufen gefordert werden, welche Fähigkeiten für diese benötigt werden und wie viel man in, aber auch nach der Ausbildung in diesen Berufen verdient.

Der Ausbildungsmarkt ist eine gute Möglichkeit, um potentielle Auszubildende mit unserem „Glücksrad“ zu erreichen. Je nach Feld werden den jungen Menschen Fragen in den Themenbereichen Gewerkschaften, Rechte und Pflichten in der Ausbildung, Antirassismus, sowie Demokratie und soziale Ungleichheit gestellt. Dies zeigt sich regelmäßig als guter Weg, mit potentiellen Auszubildenden über das Thema berufliche Ausbildung ins Gespräch zu komme und sich auszutauschen. Nicht nur erhalten die jungen Menschen wichtige Informationen rund um ihre mögliche Ausbildung. Auch wir, als DGB Jugend erfahren, was den Jugendlichen wichtig ist, welche Wünsche und/oder Sorgen diese haben und wie man Abhilfe schaffen kann.
An den zweitägigen Ausbildungsmärkten erreichen wir in der Regel ca. 100 junge Menschen.

Logo DGB JugendKontakt: Marijke Garretsen
DGB Jugend Dortmund-Hellweg
Jugendbildungsreferentin
E-Mail: Marijke.Garretsen@dgb.de
Tel.: 0231/5570441
 


Hamm: Volltreffer spezial – Dein Weg in die Ausbildung

In Hamm gibt es zurzeit noch viele freie Ausbildungsstellen.  Daher wollen zum Start des neuen Ausbildungsjahrs am 1. August die Hammer Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Arbeitsagentur und Kommunales Jobcenter wieder mit einer „Volltreffer spezial“ - Aktion Arbeitgeber und ausbildungssuchende junge Menschen ansprechen. Das Ziel dieser gemeinsamen Initiative ist, Unternehmen und potenzielle Auszubildende für das Thema zu sensibilisieren und für den Abschluss gelungener Ausbildungsverhältnisse zusammenzubringen.

Spezielle Zeiten erfordern ungewöhnliche Aktionen. Die Hammer Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Arbeitsagentur und Kommunales Jobcenter sprechen auch in diesem Jahr mit einer „Volltreffer spezial“-Aktion Arbeitgeber und ausbildungssuchende junge Menschen an. Das Ziel ist, potenzielle Auszubildende zu begeistern, um am Ende Unternehmen und Auszubildende für ein gelungenes Ausbildungsverhältnis zusammenzubringen.

Corona hat auf dem Ausbildungsmarkt die Stellenbesetzung behindert. „Da noch viele Stellen offen sind, haben junge Menschen derzeit gute Chancen noch einen Ausbildungsplatz zu finden. Wer also noch keinen Ausbildungsvertrag in der Tasche hat, sollte die Sommerferien unbedingt nutzen, um in diesem Jahr noch ans Ziel zu gelangen“, appelliert der Chef der Arbeitsagentur Hamm, Thomas Helm, und fügt hinzu: „Es gibt Stellen in den verschiedensten Ausbildungsberufen. Die Arbeitgeber warten vielfach noch auf die richtigen Azubis. Deshalb hat die Berufsberatung eine Hotline eingerichtet und steht auch während der Sommerferien verstärkt für Beratung und Entwicklung einer persönlichen Berufswegplanung zur Verfügung.“ Denn, so ist sich Thomas Helm sicher: „Bei der Berufswahl kommt es weniger auf das Etikett, sondern vielmehr auf den Inhalt an. Viele Berufe haben verwandte Inhalte, jedoch sind nicht alle gleichermaßen bekannt. Wer sich nicht nur auf die Mainstream-Angebote vor der eigenen Haustür festlegt, hat auch jetzt noch beste Chancen auf den Traumjob.“ Für Betriebe sieht der Agenturleiter insbesondere die Ausbildungsprämie als hilfreich an, sich auch in diesem Jahr für die betriebliche Ausbildung zu entscheiden „Corona wird irgendwann wieder in den Hintergrund treten, aber die Bedeutung der Fachkräftesicherung durch qualifizierte Aus-und Weiterbildung nicht.“

„In diesem Jahr findet die Aktion unter ganz speziellen Bedingungen statt“, erläutert Marie-Luise Roberg, Leiterin des Kommunalen Jobcenters der Stadt Hamm die Umstände der diesjährigen, von den Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägten Aktion. „Durch die wochenlange Schließung unserer Häuser war der Kontakt zu den Ausbildungsinteressierten nur sehr eingeschränkt möglich“. Die zumeist telefonischen Kontaktaufnahmen hatten nicht nur Auswirkungen auf die Intensität der Beratungen der Bewerberinnen und Bewerber, sondern auch auf die erfolgreiche Anbahnung von Ausbildungsverträgen. Roberg betont: „Ausbildung ist für uns auch zu Corona-Zeiten ein wichtiges Thema. Schließlich müssen wir als Arbeitsmarktpartner gemeinsam dafür sorgen, dass Fachkräftesicherung zuverlässig und nachhaltig funktioniert. Dies gelingt nur, wenn unsere Auszubildenden von morgen den passenden Beruf und die richtigen Unternehmen für ihre Ausbildung finden“. Das Kommunale Jobcenter setzte hier ein Zeichen und öffnete die Türen des Jobcenters für Bewerberinnen und Bewerber in speziell ‚Corona-sicher‘ ausgestatteten Beratungsbüros. Mit Erfolg, denn die persönlichen Beratungsmöglichkeiten wurden von den Ausbildungsinteressierten gut und intensiv angenommen.

„Das neue Ausbildungsjahr beginnt am 1. August. Für Jugendliche und junge Erwachsene, ist es aber auch jetzt noch nicht zu spät, direkt ins Berufsleben durchzustarten“, sagte Wirtschaftsförderer Dr. Karl-Georg Steffens. Auf Hammer Stadtgebiet gibt es zurzeit noch mehrere 100 offene Ausbildungsangebote. Darunter sind vielseitige Berufe wie zum Beispiel Kfz-Mechatroniker, Anlagen-Mechaniker, Metallbauer, Tischler und Gärtner. „Wir helfen, Ausbildungsbetriebe und Ausbildungswillige zusammenzubringen“, sagte Steffens.  „In den nächsten Wochen haben Bewerber noch gute Chancen, als Spätzünder in das bereits begonnene Ausbildungsjahr zu starten.“  

Auf dem Online-Portal der Wirtschaftsförderung (www.wf-hamm.de/volltreffer) wird ab sofort für mehrere Wochen eine stets aktuelle Auswahl von 20 Ausbildungsplatzangeboten beworben. Auch über die social media-Kanäle Facebook und Instagram wird die Wirtschaftsförderung die direkte Ansprache dort suchen, wo junge Menschen tagtäglich aktiv sind.  Ist das Interesse erst geweckt, ist der Zugang für Ausbildungswillige ganz einfach. melden sich über die Hotline und sind sofort mit einem fachkundigen Berufsberater verbunden. Das ist die direkte und schnellstmögliche Verbindung zum Ausbildungsbetrieb. „Das sind beste Voraussetzungen für den spontanen Einstieg ins Berufsleben“, sagte Steffens.

Das neue Ausbildungsjahr beginnt am 1. August! Für junge Menschen ist es nicht zu spät, direkt in das Berufsleben durchzustarten. Es gibt noch jede Menge aktuelle und interessante Ausbildungsangebote – Interessierte werden hier fündig:

Wirtschaftsförderung Hamm
www.wf-hamm.de/volltreffer

Kontakt: Corina Mader
Wirtschaftsförderung Hamm
 

Gute Praxisbeispiele

Medienkampagnen

Dortmund: Social-Media-Kampagne „Dortmund at work“

Berufliche Orientierung stärken/ Angebote im Übergang Schule-Beruf/Attraktivität der dualen Berufsausbildung erhöhen

1. Ausgangslage

Mit der Corona-Pandemie und den damit zusammenhängenden Kontaktbeschränkungen und Schulschließungen kamen bei jungen Menschen, aber auch bei ihren Eltern und Lehrer*innen viele Fragen auf: Welche Folgen hat das Coronavirus auf den Ausbildungsmarkt? Werden die Unternehmen noch genügend Ausbildungsplätze anbieten können? Was passiert, wenn der bereits geschlossene Ausbildungsvertrag aufgelöst wird? Gehe ich dann weiter zur Schule? Finden Prüfungen in der Schule statt? Auch das Thema „Homeschooling“ war von Interesse für Eltern, Lehrer*innen und Schüler*innen. Um Antworten geben zu können, organisierte „Dortmund at work“ kurzerhand regelmäßige Live-Interviews und Gespräche mit Expert*innen zu diesen Themen.

Die Initiative “Dortmund at work“ richtet sich an junge Dortmunderinnen und Dortmunder zwischen 14 und 24 Jahren. Um Jugendliche bei ihrer Berufsorientierung zu unterstützen und sie darüber hinaus auf Betriebe in Dortmund aufmerksam zu machen, die Berufsfelderkundungs-, Praktikums-, Ausbildungs- und/ oder duale Studienplätze anbieten, betreibt das Regionale Bildungsbüro des Fachbereichs Schule der Stadt Dortmund betreibt verschiedene Social-Media-Kanäle unter dem Namen “Dortmund at work“. Diese sollen mit Fotos und kurzen Videos das Interesse der Schüler*innen für Berufe und (duale) Studiengänge wecken, die ihnen in Dortmund angeboten werden. Der Instagram-Account spricht Jugendliche direkt an. Das Facebook-Profil soll auch die Eltern erreichen. Der YouTube-Kanal bietet eine Übersicht über alle Videos, die im Gegensatz zu Instagram auch mal länger als eine Minute sind. Außerdem wird die Kampagne auf der eigenen Homepage www.dortmundatwork.de begleitet. Hier können die Schüler*innen gezielt nach Unternehmen für eine Berufsfelderkundung, ein Praktikum, einen Ausbildungsplatz oder ein duales Studium suchen. An der Kampagne können sich alle Betriebe in Dortmund beteiligen, die mindestens einen der oben genannten Plätze über die Homepage anbieten. Dafür müssen die Unternehmen lediglich einen kurzen Steckbrief ausfüllen. Zudem haben die Unternehmen die Möglichkeit für sich und ihre Ausbildungsmöglichkeiten über Fotos und kurze Videos zu werben.

2. Umsetzung

Das Regionale Bildungsbüro Dortmund ist hauptverantwortlich für die Steuerung und Umsetzung der Kampagne und wird unterstützt von den Partner*innen des Beirats „Übergang Schule – Arbeitswelt“ der Stadt Dortmund. Zu den Aufgaben der projektverantwortlichen Mitarbeiterin gehören die Akquise von teilnehmenden Unternehmen und Institutionen, die Erstellung der Fotos und Videos (inklusive Vor- und Nachbereitung), die Bewerbung der Kampagne auf allen Social-Media-Kanälen sowie die Bekanntmachung der Kampagne über das Internet hinaus in den StuBo-Arbeitskreisen der Dortmunder Schulen und auf verschiedenen Veranstaltungen wie z.B. Berufsbildungsmessen und Netzwerkveranstaltungen.

Auf dem Social-Media-Kanal Instagram wurden die Live-Interviews und Gespräche mit den Exptert*innen live gesendet und so einer großen Zahl von Menschen zugänglich gemacht. Außerdem hatten die Zuschauer*innen die Möglichkeit während der Interviews den Expert*innen live Fragen per Kommentarfunktion zu stellen. Die Fragen wurden im Hintergrund des Interviews notiert und zum Ende hin den Expert*innen gestellt. So war ein unmittelbarer Austausch zwischen den Expert*innen und den Zuschauer*innen möglich.

Besonders das Interview mit der Dezernentin für Familie und Jugend Frau Schneckenburger haben sich viele Zuschauer*innen angesehen und dabei aktiv Fragen gestellt. Ein Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule fragte, wann es wieder möglich sein wird „normal“ zu lernen? Frau Schneckenburger konnte keine Prognose über die Dauer der Kontaktbeschränkungen abgeben, aber sie riet dem jungen Mann, darin auch eine Chance zu sehen, um neue Wege des Lernens kennenzulernen. Auch Heike Bettermann, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, Michael Ifland, Leiter der Beruflichen Bildung der IHK zu Dortmund und Holger Nolte von der Schulaufsicht beantworteten begeistert die Fragen, die die Zuschauer*innen stellten. Bei einem weiteren Live-Auftritt warben kommunale Vertreter*innen des Ausbildungskonsens gemeinsam für die Aufnahme einer Ausbildung – auch während Corona-Zeiten. Ein gemeinsames Schreiben der der Institutionen Agentur für Arbeit Dortmund, Industrie- und Handelskammer zu Dortmund und Handwerkskammer Dortmund in dem alle wichtigen Informationen und Wege zur Unterstützung zusammengefasst sind, wurde im Anschluss an das Interview über die Schulen an die Schüler*innen der Ausbildungskonsensregion geschickt.

Um Bewerbungsprozesse zu verkürzen und das Instrument der Online-Bewerbung möglichst effizient für die jungen Menschen zu gestalten, entwickelt „Dortmund at work“ außerdem zurzeit ein Online-Bewerbungsformular. Dieses Formular verlangt von den Jugendlichen keinen großen Zeitaufwand und ermöglicht es ihnen relativ einfach sich bei bis zu fünf Unternehmen gleichzeitig auf einen Berufsfeld-erkundungsplatz, ein Praktikum oder eine Ausbildungsstelle zu bewerben.

Mit dem Social-Media-Kanal Instagram konnten seit Projektbeginn 1.707 Follower (Stand: 13.07.2020) erreicht und über rund 55 verschiedene Berufsbilder und (duale) Studiengänge informiert werden. Auf Instagram erzielt “Dortmund at work“ wöchentlich zwischen 5.000 und 10.000 Impressionen. Auf Facebook werden monatlich zwischen 6.000 und 20.000 Konten erreicht (Beitragsreichweite). Die Live-Interviews und Gespräche auf Instagram, welche während der Corona-Pandemie über aktuelle Auswirkungen auf den Ausbildungsmarkt und über Themen wie Homeschooling informiert haben, konnten insgesamt 1.810 Aufrufe verzeichnen.

3. Gelingensbedingungen und Empfehlungen

Grundsätzlich ist eine professionelle Begleitung und Unterstützung beim Aufbau der Kampagne durch eine Marketing-Agenturempfehlenswert. Um sämtliche Aufgaben zu bewältigen, sollte die Kampagne von mindestens einer social-media-affinen Person in Vollzeit umgesetzt werden, die sich mit Fotografie, Videodreh und -schnitt auskennt. Der Videodreh sollte immer begleitet werden. Bei der Produktion der Videos ist eine zielgruppengerechte und authentische Ansprache sowie die Gestaltung unter Berücksichtigung der DSGVO besonders relevant. Unabdingbar sind folgende technischen Voraussetzungen, ein kamerafähiges Handy mit sehr hoher Auflösung, spezielle Bearbeitungsprogramme und die Möglichkeit größere Datenmengen auf kommunale Server zu transferieren. Neben diesen grundsätzlichen Rahmenbedingungen braucht es ein flexibles Projektmanagement, welches auf aktuelle Themen schnell reagieren kann und den Ausführenden Raum gibt, um Weiterentwicklungen voranzutreiben.

Kontakt: Nadine Wecke
Tel.: 0231-50-25994
E-Mail: nwecke@stadtdo.de
Internet: www.dortmundatwork.de
 

 

Gute Praxisbeispiele

Matching-Formate

Dortmund: Berufliche Orientierung „Digital“

Persönliche Kontakte sind durch Corona stark eingeschränkt. Berufliche Orientierung ist in der altbewährten Form aktuell kaum möglich. Neue Ideen und Wege in der Krise sind gefragt.

Digitale „Live“-Auftritte von Ausbildungsbotschaftern an allgemeinbildenden Schulen sind eine Antwort auf die Herausforderungen in der Pandemie. Möglich gemacht werden diese durch die Organisation von Video-Konferenz-Schaltungen.

Die Premiere in Kooperation mit dem Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Lünen fand am 25.06.2020 statt. Inhaltlich gefüllt wurde die Aktion von insgesamt sechs Auszubildenden der REMONDIS Assets & Services GmbH & Co. KG und der REMONDIS IT Services GmbH & Co. KG aus Lünen sowie dem Automobilzulieferer Vitesco Technologies Group GmbH aus Dortmund.

In drei Zeitfenstern zu jeweils 30 Minuten gaben die Azubis den Schülerinnen und Schülern der Oberstufe (Q1) persönliche Einblicke in ihr Ausbildungsleben und stellten ihre Berufe vor. Diese waren: Industriekaufmann/-frau incl. Dualem Studium (Bachelor of Arts), Fachinformatiker/-in (Fachrichtungen Anwendungsentwicklung und Systemintegration) und „Industriemechaniker/in (Einsatzgebiet: Feingerätebau)“.

Über 50 Oberstufenschüler schalteten sich von zu Hause aus zu den „Live“-Auftritten zu. Aufkommende Fragen wurden direkt per Mikrofon oder im Chat gestellt und konnten umgehend beantwortet werden.

„Unsere Premiere war ein gelungener Beginn. Durch digitale Aktionen kann auch in diesen besonderen Zeiten die Erreichbarkeit von Schülerinnen und Schülern und deren Versorgung mit praktischen Tipps zu unterschiedlichsten Ausbildungsmöglichkeiten gewährleistet werden“, so das gemeinschaftliche Fazit von Auszubildenden, Schule und von IHK-Projektkoordinator Tobias Rau.

Die Durchführung erfolgte im Rahmen des Projektes „Berufliche Bildungslotsen“. Dieses ist Bestandteil des Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ und wird gefördert mit Beteiligung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit.

Kontakt: Tobias Rau
IHK zu Dortmund
Projektkoordinator „Berufliche Bildungslotsen (Bereich „Ausbildungsbotschafter“)
E-Mail: t.rau@dortmund.ihk.de
Tel.: 0231 5417-133

IHK Dortmund

 

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