Ärztliche Ausbildung

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Ärztliche Ausbildung

Zulassungsbeschränkungen an allen deutschen Hochschulen

Die ärztliche Ausbildung ist bundesweit durch die Approbationsordnung für Ärztinnen und Ärzte geregelt und wird an wissenschaftlichen Hochschulen vermittelt.

Im Studiengang Medizin bestehen an allen Hochschulen der Bundesrepublik Deutschland Zulassungsbeschränkungen (Numerus clausus).

Die Studienplätze werden zentral durch die Stiftung für Hochschulzulassung vergeben.
 

Seit dem Wintersemester 2019/2020 werden in NRW zudem Studienplätze im Fachbereich Medizin im Rahmen der Landarztquote gemäß Landarztgesetz Nordrhein-Westfalen vergeben. Weiterführende Informationen zur Landarztquote finden Sie hier


 

 

Studienorte für Medizin in Nordrhein-Westfalen

 

 

Studienverlauf

Einzelheiten über den Verlauf der ärztlichen Ausbildung finden Sie beim Bundesministerium für Gesundheit.

Prüfung

Zuständig für die Abnahme der staatlichen Prüfung ist das Landesprüfungsamt für Medizin, Psychotherapie und Pharmazie NRW. Das Zeugnis über den Dritten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung wird in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union und des Europäischer Wirtschaftsraumes als ärztliches Diplom anerkannt.

 

Modellstudiengänge

Durch die Approbationsordnung wurde die rechtliche Grundlage für die Durchführung von Modellstudiengängen geschaffen. So kann insbesondere der Erste Abschnitt der Ärztlichen Prüfung alternativ erbracht werden. Die Universitäten Aachen, Düsseldorf, Bielefeld, Köln und Witten-Herdecke haben in Nordrhein-Westfalen Modellstudiengänge eingerichtet.
 

Approbation und Berufserlaubnis

Die Ausübung ärztlicher Tätigkeiten ist nur Personen gestattet, die eine Approbation oder Berufserlaubnis besitzen. Für deren Erteilung sind in Nordrhein-Westfalen die Bezirksregierungen zuständig.

 
Berufsaufsicht

Die Aufsicht über die Ärztinnen und Ärzte nehmen die Ärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe wahr.

Weiterbildung

Die Weiterbildungsordnungen der nordrhein-westfälischen Ärztekammern sind in ihren wesentlichen Inhalten gleich. Ärztinnen und Ärzte in der Weiterbildung erhalten eine Vergütung. Nach erfolgreicher Beendigung der vorgeschriebenen Weiterbildung, die unter anderem in einer Prüfung nachgewiesen wird, erteilt die zuständige Ärztekammer die Anerkennung, die zum Führen der Facharztbezeichnung berechtigt.

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