5 Fragen an Saskia Niediek

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Das Foto zeigt Saskia Niediek, Gewerbeoberinspektorin bei der Bezirksregierung Detmold
Interview

5 Fragen an Saskia Niediek

Gewerbeoberinspektorin, Bezirksregierung Detmold

Saskia Niediek hat ihre Qualifizierung zur Gewerbeoberinspektorin bei der Bezirksregierung in Detmold absolviert. Seit Dezember 2019 ist sie in der Bezirksregierung Münster im Dezernat 55 tätig. An ihrer Arbeit gefällt ihr besonders der Kontakt mit vielen unterschiedlichen Branchen und die Möglichkeit jeden Tag neue Leute kennenzulernen.

1:

Warum hast Du Dich für eine Stelle in der Arbeitsschutzverwaltung Nordrhein-Westfalen entschieden?

Niediek:

Nach meinem Maschinenbaustudium habe ich mich informiert, welche beruflichen Perspektiven sich in dem Bereich bieten. Der Bereich Arbeitsschutz war mir von Seiten der Berufsgenossenschaft bereits aus der Ausbildung bekannt. Ich finde es sehr sinnvoll, sich für einen besseren Arbeitsschutz einzusetzen, um Unfälle zu vermeiden und die Gesundheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Betrieben dauerhaft zu erhalten. Außerdem fand ich die Kombination aus Innen- und Außendienst interessant.

2:

Was hat Dir an der Qualifizierung besonders gefallen?

Niediek:

In der Qualifizierung im Arbeitsschutz durchläuft man alle Fachbereiche und bekommt dadurch viele Eindrücke unserer Aufgaben. In den Außendiensten bekommt man Einblicke in die unterschiedlichsten Betriebe, vom kleinen Familienbetrieb bis zu den großen Unternehmen der Region. Ich finde es toll, mit vielen unterschiedlichen Branchen Kontakt zu haben und jeden Tag neue Leute kennenzulernen.

3:

Was war bisher Dein interessantester Einsatz?

Niediek:

Konkret kann ich kein Beispiel nennen, da ich schon viele Bereiche gesehen habe und jeder Bereich auf seine Weise interessant ist. Als Arbeitsschützer ist man überall dort zuständig, wo Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt werden und das ist ein sehr großes Spektrum. Gewisse Bereiche wie die Produktsicherheit und den Strahlenschutz hätte ich vor Beginn meiner Qualifizierung nicht mit dem Arbeitsschutz verbunden.

4:

Wie sieht ein typischer Arbeitstag als Anwärterin in der Arbeitsschutzverwaltung aus?

Niediek:

Da alle Fachaufgaben durchlaufen werden, gibt es nicht den typischen Arbeitstag. In jeder Fachaufgabe werden unterschiedliche Aufgaben- oder Rechtsgebiete bearbeitet. Man muss natürlich die jeweiligen Rechtsvorschriften des Fachgebietes kennenlernen und wissen, welche Befugnisse wir als Behörde gegenüber den Arbeitgebern haben. Ein ganz anderer Tagesablauf liegt vor, wenn man in den Außendienst fährt. Im Außendienst beim Strahlenschutz kontrolliert man z. B. Röntgengeräte, die bei Ärzten stehen, aber auch in Industrieunternehmen der Metallbranche und der Lebensmittelindustrie. Im Bereich der Verfahrensstelle werden Stellungnahmen zu Genehmigungsverfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz bearbeitet, die bspw. für große Stallanlagen von Landwirtschaftsbetrieben oder Biogasanlagen nötig sind.

5:

Wie bist du auf die Qualifizierung aufmerksam geworden?

Niediek:

Ich bin durch Zufall in der Zeitung auf die Stellenanzeige gestoßen und habe mich dann im Internet auf der Seite der Bezirksregierung Detmold weiter informiert.

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